Jobwechsel als IT-Experte

Heutzutage sind ein oder mehrere Jobwechsel üblich und auch oft gern gesehen. Als IT-Experte bleiben Sie in der Regel nicht bis zum Rentenalter in nur einem Unternehmen. Bleiben Sie zu lange in einem Unternehmen gelten Sie als unflexibel. Wenn Sie allerdings zu kurz für ein Unternehmen arbeiten und ständig den Job wechseln, werden Sie zum so genannten „Jobhopper“. Sie sollten nichts überstürzen und sich im Klaren sein, warum Sie einen Jobwechsel in Betracht ziehen. Vor Ihrer Entscheidung sollten Sie Ihre Chancen und Risiken gegenüberstellen und überlegen, wann der passende Zeitpunkt für Ihren Jobwechsel gekommen ist.

 

Jobwechsel als IT Experte

 

Chancen und Risiken

Der Jobwechsel kann einerseits Risiken beinhalten, andererseits aber auch Chancen mit sich bringen. Diese abzuwägen ist ungemein wichtig.

 

Chancen sind:

  • Wahrnehmung neuer Herausforderungen
  • Aufstiegschancen
  • Weiterbildung
  • Höheres Einkommen
  • Bessere Arbeitsbedingungen

 

Mögliche Risiken:

  • Neuer Job entspricht nicht Ihren Erwartungen
  • Einarbeitung in die neue Unternehmenskultur
  • Keine Akzeptanz bei neuen Kollegen
  • Kein Kündigungsschutz in der Probezeit
  • Wirtschaftliche Instabilität des neuen Unternehmens

 

Verschaffen Sie sich einen Überblick darüber, was Sie sich von einem Jobwechsel erhoffen. Wenn es beispielsweise „nur“ mehr Gehalt oder mehr Verantwortung ist, besprechen Sie Ihr Anliegen mit Ihrem Vorgesetzten. Ein Jobwechsel kann sich damit vermeiden lassen.

 

7 Gründe für einen Jobwechsel

Sie sollten niemals aus einer Laune heraus Ihren Job wechseln. Sie kommen mit dem Mitarbeiter, der Ihnen gegenüber sitzt nicht zurecht? Dann fragen Sie einen Ihrer Kollegen diskret nach einem Arbeitsplatztausch. Das wiederrum sollte vorher natürlich mit Ihrem Vorgesetzten abgesprochen werden. Nur triftige Gründe sollten zu einem Jobwechsel führen:

  1. Mobbing: Bei Mobbing sollten Sie keine Zeit verlieren und Ihren Vorgesetzten informieren. Falls das keine Verbesserung bringt, suchen Sie nach einem neuen Job.
  1. Schlechte Arbeitsbedingungen: Sollten Sie in kurzen Abschnitten wiederholt einen neuen Arbeitsvertrag vorgelegt bekommen und generell merken, dass es kaum Erfolgserlebnisse im Unternehmen gibt, ist ein Jobwechsel sinnvoll.
  1. Zu viel Routine: Ihnen fehlt die Herausforderung. Ihr Arbeitstag besteht nur aus derselben Tätigkeit. Das langweilt und demotiviert Sie zugleich. Wochenenden werden zum Mittelpunkt Ihres Lebens. Ihr Frust wird über kurz oder lang auch Ihre Arbeitsweise negativ beeinflussen.
  1. Keine Weiterbildungsmöglichkeiten: Ihr Aufgabengebiet ist zu anspruchslos geworden und Sie möchten sich weiterbilden. Ihr Unternehmen gewährt Mitarbeitern jedoch keine Weiterbildung. Das kann ein Indiz dafür sein, dass die Weiterentwicklung der Mitarbeiter keine Rolle spielt.
  1. Keine Beförderung: Sie leisten gute Arbeit und es wird nicht anerkannt? Viele Ihrer Kollegen wurden schon befördert und erbringen weniger Leistung als Sie, obwohl Ihr Chef von Ihren Aufstiegswünschen weiß? Dann gehen Sie auf Jobsuche.
  1. Dem Unternehmen geht es wirtschaftlich nicht gut: Sie bemerken, dass mehr und mehr Kollegen das Unternehmen verlassen? Wenn Stellen gestrichen werden, kann das bedeuten, dass das Unternehmen diese Mitarbeiter wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten nicht mehr halten kann.
  1. Burnout: Sie hatten so viel Stress in der Arbeit, dass das im Burnout endete? Und es ist auch keine Besserung in Sicht? Denken Sie nicht länger darüber nach. In diesem Fall ist es eindeutig, dass ein Jobwechsel notwendig ist.

 

Der richtige Zeitpunkt für einen Jobwechsel

Sollten Sie einen Jobwechsel für sinnvoll halten, machen Sie sich unmittelbar auf die Jobsuche. Sobald Sie einen neuen Job gefunden haben, sollten Sie Ihre Kündigung einreichen.

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